Katholische Kirche im Waldviertel

Die gescheiterte Suche nach Unserer Lieben Frau – Die Katholische Kirche im Waldviertel

Anlässlich des zwanzigjährigen Vereinsbestehens war es uns ein Bedürfnis, mit unserem Vereinsseelsorger in Dankbarkeit die Heilige Messe zu feiern. Es wäre schön, meinten wir, unsere während der Messe formulierten Fürbitten der Fürsprache Mariens anzuvertrauen. Wir kannten Maria als Unsere Liebe Frau von Lourdes, Unsere Liebe Frau von Tschenstochau oder Unsere Liebe Frau von Philermos. Liebe Frau, wie passend für den Beginn eines fröhlichen Fests!

Auch im Waldviertel gibt es ja Orte der Marienverehrung. Doch schaut man auf die beiden großen, findet sich keine Liebe Frau, sondern – vielleicht dem oft herben Klima geschuldet – jeweils eine Schmerzensmutter, die Schmerzensmutter von Maria Taferl und die Schmerzensmutter von Maria Dreieichen. Schließlich passte uns das ohnehin, hatten wir doch in dem relativ jungen Verein auch schon einen Toten zu betrauern, dem – wie auch allen anderen Verstorbenen – unsere letzte Fürbitte gewidmet war. Auf diese folgte „Diese und all unsere jetzt unausgesprochenen Bitten vertrauen wir der Fürsprache unserer Schmerzensmutter von Maria Dreieichen an:
Gegrüßet seist du Maria …“
(Maria Dreieichen ist uns besonders nah, grüßt uns deren Kirche doch auf dem meistens über Maissau gewählten Weg ins Waldviertel.)
Mittlerweile wissen wir besser, beispielsweise ist die Stiftskirche des Stiftes Geras unserer Lieben Frau von Geras geweiht.

Stift Geras mit dem Kloster Pernegg oder die Stifte Altenburg und das Zisterzienserstift Zwetll sind allesamt – wie auch die bereits erwähnten beiden Kirchen – der Schmerzensmutter religiöse Findlinge im Waldviertel, die wir nicht missen wollen.

Siehe eventuell z. B. www.waldviertel.at/stifte-kloester .

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